„Innovationen sind der Schlüssel zu mehr Fahrgästen und mehr Klimaschutz“

Die Deutsche Bahn hatte zur Premiere geladen, und das Publikum kam zahlreich: Rund 1.500 Gäste hatten sich zur virtuellen Reise durch den IdeenzugCity angemeldet, waren dem Kamerateam nach dem Login auf Schritt und Tritt durch das begehbare Modell gefolgt und konnten sich so mit eigenen Augen ein Bild von der S-Bahn der Zukunft machen.

Tatsächlich ist die Bandbreite der Ideen, mit denen Besteller und Bahnbetreiber die Qualität und Kapazität auf der Schiene weiter erhöhen können, enorm: Die Sitzlandschaften lassen sich auf Knopfdruck ein- oder ausfahren. Die verfügbaren Kapazitäten können an das Fahrgastaufkommen und die Tageszeit flexibel angepasst und bei Bedarf zusätzlicher Raum für Fahrräder und Kinderwagen geschaffen werden. LED-Bänder helfen dem Fahrgast, sich besser im und am Zug zu orientieren. Neuartige Displays und digitale Folien an Fenstern und Türen verbessern die Fahrgastinformation. Eine 180°-Zugzielanzeige in der Frontscheibe passt sich den Blickwinkeln der Fahrgäste am Bahnsteig an, indem der Zielbahnhof von der Mitte der Anzeige an die Seite wandert, damit er für alle Kunden gut lesbar ist. Reisende, die im Zug arbeiten wollen, finden ein integriertes Display als zweiten Screen für einen Laptop und einen komfortablen Klapptisch vor.

„Innovationen sind der Schlüssel zu mehr Fahrgästen und mehr Klimaschutz“, bringt DB Regio-Chef Dr. Jörg Sandvoß die strategische Dimension hinter den vielen raffinierten Detaillösungen auf den Punkt. „Mit dem IdeenzugCity machen wir der gesamten Nahverkehrsbranche konkrete Angebote zur Weiterentwicklung von S-Bahn-Zügen, mit denen allein wir als DB Regio bis zum Ausbruch der Pandemie jährlich über 1,3 Milliarden Menschen in Deutschlands größten Metropolen befördert haben. Das flexible Raumkonzept mit automatisch anpassbaren Sitz- und Stehlandschaften ist weltweit einzigartig. Per Knopfdruck erhöhen wir damit die Kapazität um bis zu 40 Prozent. So geht Mobilitätswende, so gewinnen wir neue Fahrgäste für die umweltfreundliche Bahn.“

Wie wichtig es ist, dass die Fahrgäste dabei auch in übertragenem Sinne mitgenommen werden, betonte Andreas Schilling, Vorstandsbeauftragter für Marketing der DB Regio AG. „ Wir wollen alle die Verkehrswende schaffen. Das gelingt aber nur, wenn die Menschen gerne Zug fahren und gerne zu uns kommen. Dafür brauchen wir mehr Kapazität, bessere Fahrzeuge, mehr Individualisierung und attraktive Züge.“

In den Social-Media-Netzwerken sah man das offensichtlich ähnlich: Im Anschluss an den Event setzte sich der Gedankenaustausch unter dem Hashtag #ideenzug auf LinkedIn oder Twitter fort, diskutierten die die Beteiligten innovative Detaillösungen ebenso beherzt wie deren Bedeutung für das große Ganze.

Der IdeenzugCity ist bereits das zweite aus Eigenmitteln finanzierte 1:1-Modell von DB Regio, das Innovationen für Besteller und Betreiber im Regionalverkehr erlebbar macht. Den schon 2018 vorgestellten IdeenzugRegio hat die DB zwischenzeitlich um neugestaltete WC-Räume und ein flexibles Innenraumkonzept für die Fahrradmitnahme erweitert. Erste Umsetzungen aus dem IdeenzugRegio finden sich bei der S-Bahn München und perspektivisch bei der S-Bahn-Stuttgart, der S-Bahn Hamburg und der Südostbayernbahn.

Hier geht's zur Aufzeichnung der Präsentation: https://ideenzug-event.de/recording

Weitere Informationen zur Ideenzug-Innovationsplattform finden Sie unter www.ideenzug.de